| Um besser bauen
zu können, arbeiten Hersteller und Wissenschaftler an einer Verbesserung der
Dämmeigenschaften konventioneller Dämmstoffe und an innovativen Systemen. So wurde
beispielsweise als Fortentwicklung des Styropors bei der BASF in Ludwigshafen Neopor
entwickelt. Das schwarze Kunststoffgranulat auf Basis von Polystyrol wird zu silbergrauen
Dämmplatten aufgeschäumt. Die Platten aus dem neuen Material können bis zu 20 Prozent
dünner sein und trotzdem genauso gut dämmen wie die bisher verwendete Platten. Das
weiterentwickelte Granulat enthält spezielle Graphit-Teilchen, die wie ein Spiegel die
Wärmestrahlung reflektieren und so den Wärmeverlust im Haus verringern. Darüber hinaus bieten einige Ziegelhersteller mit Dämmstoffen
gefüllte Bausteine an. Mit ihnen können hochgedämmte Außenwände einschalig
hergestellt werden. Dünne Mauerwände lassen sich auch mit Vakuum-Isolations-Paneelen
erstellen, die von manchen Herstellern angeboten werden und ebenfalls über eine bauliche
Zulassung verfügen. Die Paneele bestehen aus einem mikroporösen Kernmaterial, das in
eine gasdichte Hülle eingeschweißt ist.
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