| Blockhäuser werden im Einzelhausbau in der Regel von Spezialfirmen
erstellt, und nach den Vorschriften der Energieeinsparverordnung
gebaut. Im Handel sind sie in verschiedenen Montageformen vom Bausatzhaus über das
Ausbauhaus bis hin zur Vollmontage zu finden. Bei der Grundrissplanung und dem
Innenausbau sind kaum Grenzen gesetzt und die Fassadengestaltung lässt ein ländliches
oder modernes Erscheinungsbild zu. Die Außenwände werden als Vollblockwand in ein- und mehrschaligen
Konstruktionen erstellt. Um eine optimale Fugenabdichtung zu erreichen werden die Balken
durch mehrfache Nut- und Federverbindungen miteinander verbunden. Ein dazwischen liegendes
Fugendichtungsband verstärkt die Verbindung und verbessert die Dichtigkeit.
Bezüglich der Konstruktion gibt es verschiedene Techniken
wie die Vorbereitung der Stämme, die Schichtung der Stämme, die Ausführung der Ecken
sowie die Einbindung der Innenwände. Die Innenwände werden in der
Regel aus Tafelelementen oder Vollholz erstellt, wobei hier keine zusätzliche
Wärmedämmung benötigt wird.
Nicht alle Holzarten eignen sich für
den Blockhausbau. Für Wände, Decken und Dächer werden weitgehend einheimische
Nadelhölzer wie Fichte, Kiefer, Lärche, Douglasie verwendet. Allerdings müssen
Außenwände, Decken, Dach, Fenster und Innenwände nicht nur den Nachweis der Wärme- und
Schalldämmung nach DIN bzw. nach erhöhten Anforderungen erbringen, sie müssen auch der
Feuerwiderstandklasse nach DIN 4102 genügen.
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