| Das Holz der
Sauna erfordert nicht nur eine gute Widerstandsfähigkeit gegen die hohen
Temperaturschwankungen, es muss auch über eine gute Feuchtigkeitsaufnahme und -abgabe
verfügen. Die sich im Innenraum montierten zwei- bis dreistufigen Bänke zum Liegen und
Sitzen benötigen eine Mindestbreite von 55 cm, und die dichtschließende Tür muss
nach außen zu öffnen sein. Beim Kauf ist darauf zu achten, dass sich die Saunakabine
problemlos reinigen lässt. Die Kabine sollte
mindestens so lang oder breit sein, dass ein ausgestrecktes Liegen möglich ist. Für eine
ausreichende Frischluftzufuhr direkt zum Ofen von außen, oder aus einem der benachbarten
belüfteten Räume, ist zu sorgen. Ebenso muss eine einfache Reinigungsmöglichkeit des
gesamten Innenraumes gewährleistet sein.
Die der Sauna zugeordneten Bereiche hängen von den
räumlichen Gegebenheiten ab. Dies kann von einem einfachen Schlauchanschluss für den
Körperguss, einem Tauchbecken bis zu einem Fitness-Center mit Sitzecke und Bar reichen.
Der Saunavorraum muss gut belüftbar sein und sollte möglichst einen Ausgang ins Freie
haben. Für die Ruhezeiten zwischen den einzelnen Saunagängen sind Liegen vorzusehen,
außerdem sollte sich möglichst eine Toilette in der Nähe befinden.
Saunaanlagen werden im Handel komplett mit Zubehör
vorgefertigt angeboten. Richtlinien sind vom Deutschen Sauna-Bund e.V. oder im
autorisierten Fachhandel zu erfahren.
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